Cannabis – Heilmittel oder Einstiegsdroge?

Geposted am von Janek Winkelsträter
in Wissen
/ 0 Kommentare

Cannabis illegal

Cannabis, Marihuana, Gras, Weed… sie hat viele Namen. Die Cannabis-sativa Pflanze ist wohl die älteste Heilpflanze der Erde und doch symbolisiert sie für die meisten eine Einstiegsdroge. Doch verdient Cannabis diesen Ruf?

„Cannabis ist verboten, weil es illegal ist“

In Deutschland gibt es noch keinen Todesfall durch den reinen Konsum von Cannabis. Dagegen sterben jährlich tausende Menschen in Deutschland durch eine Alkoholvergiftung und über 1,77 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig.

Auf die Frage, warum Cannabis verboten sei, wo doch Alkohol so viel schädlicher für den menschlichen Körper ist, wird gerne mit „Alkohol gehört zu unserer Kultur“ oder auch wie Marlene Mortler (CSU 2018) aussagte

„Cannabis ist verboten, weil es illegal ist“

Diese konservative Einstellung ist in Deutschland weit verbreitet.

Was ist schädlicher: Joints oder Zigaretten rauchen?

Cannabis hat durch das psychoaktive Cannabinoid THC eine berauschende Wirkung auf den menschlichen Körper und ist somit eine Droge. Wissenschaftler meinen, dass das Rauchen von Marihuana durch einen Joint etwa genauso schädlich ist, wie fünf Zigaretten. Noch schädlicher für die Lunge wird es, wenn man das Gras mit Nikotin mischt. Joints rauchen ist also sehr schlecht für die Lunge, allerding muss man dazu sagen, dass Raucher von Zigaretten nicht selten mehr als zehn Zigaretten am Tag rauchen. Außerdem stellt das Verdampfen von Cannabis durch einen Vaporizer eine deutlich weniger schädliche Alternative da. Dennoch ist es schädlich und ist und bleibt eine Droge, auch wenn sie weniger schädlich ist als Alkohol und Zigaretten sein kann.

Anzeichen einer Cannabisabhängigkeit

Cannabis kann aber ebenfalls abhängig machen. Ein regelmäßiger Konsum kann gefährlich sein und Entzugserscheinungen mit sich bringen, wie zum Beispiel:

  • Nervosität, Unruhe
  • Erhöhten Blutdruck
  • Herzrasen
  • Schlafprobleme und wirre Träume
  • verminderter Appetit
  • Aggressivität
  • Depressionen
  • Angst
  • Muskelzittern, Schwitzen, erhöhte Temperatur
  • Durchfall, Magenprobleme, Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen

Die Entzugserscheinungen bei Cannabis sind, anders als bei anderen Drogen, unscheinbarer und uneindeutiger. Sobald es schwerfällt die Droge von einem auf den anderen Tag wegzulegen ist man aber abhängig, auch wenn man die Abhängigkeitsmerkmale nicht spürt.

Ist Marihuana eine Einstiegsdroge?

Ist Marihuana nun eine Einstiegsdroge? Ja und Nein. In Deutschland haben, einschließlich der Dunkelziffern etwa 17 Millionen Menschen in ihrem Leben schonmal Cannabis konsumiert. Die Wenigsten davon probieren auch nur eine andere Droge. Marihuana wird gerne zum runterkommen/abschalten nach einen anstrengenden Tag genutzt, in etwa wie ein Feierabendbier. 

Cannabis legalisieren?

In Deutschland konsumieren mehr als vier Millionen Menschen Cannabis. Verhältnismäßig gibt es nur einen kleiner Teil der Probleme und eine Abhängigkeit mit Cannabis entwickelt hat. Cannabis ist eine psychoaktive Droge und damit vorsichtig zu genießen. Ein kontrollierter und nicht regelmäßiger Konsum ist allerdings nicht schädlicher als Alkohol trinken und Zigaretten rauchen.

Probleme und Risiken von Cannabis können durch eine Legalisierung nicht beseitigt werden - allerdings kann ein offener Umgang vielen Menschen helfen aufklären

  • Der Jugendschutz könnte durch einen geregelten Verkauf von Cannabis viel wirksamer greifenen
  • Bei problematischen Konsum könnten Hilfsangebote besser greifen
  • Erhöhte Steuereinnahmen und legale Arbeitsplätze würden entstehen 
  • Kosten bei Polizei und Justiz würden sich verringern

Aber warum wird Cannabis auch als Heilmittel verwendet?

Das Wichtigste zuerst: Alle unsere Produkte im Shop sind legal, haben keine berauschende Wirkung und beinhalten ausschließlich CBD.

Der Unterscheiden Sie zwischen THC und CBD

Unsere Produkte sind legal, da sie nicht das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten, welches für die berauschende Wirkung verantwortlich ist. Stattdessen beinhalten unsere Hanfprodukte einen erhöhten Anteil von Cannabidiol (CBD). Dieses nicht psychoaktives Cannabinoid ist größtenteils für die beruhigende Wirkung auf unseren Körper verantwortlich. Diese gezielte Verteilung der Cannabinoide ist möglich, da die Hanfprodukte aus dem THC armen Nutzhanf hergestellt werden, wessen Anbau in Deutschland unter strengen Richtlinien legal ist.

Die Wirkung von Cannabidiol (CBD)

CBD konkurriert mit THC um Cannabinoid-Rezeptoren. Dadurch hemmt CBD sogar die Wirkung von THC. Die Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, wodurch CBD in verschiedensten Bereichen des menschlichen Organismus wirkt. 

Gesunde Nachhaltigkeit durch Hanfprodukte

Hanfprodukte enthalten wichtige Inhaltsstoffe für den menschlichen Körper. Neben wichtigen Vitaminen und Proteinen spielen vor allem die ungesättigten Fettsäuren eine besondere Rolle. Cannabis enthält die wichtigen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, die wir sonst meist durch Fisch bzw. Fischölkapseln aufnehmen. Hanf ist hier eine pflanzliche Alternative. Zudem erhält man beim Pressen der Hanföle Presslinge, die als Futtermittel für Nutztiere oder auch zu Hanfmehl weiterverarbeitet werden können. Dadurch, dass nahezu alle Bestandteile der Hanfsamen weiterverarbeitet werden können und Hanf ein pflanzlicher, nachwachsender Rohstoff ist, schützt die vermehrte Nutzung von Hanföl die Umwelt und bietet immer mehr Menschen, die Wert auf Nachhaltigkeit und eine gesunde Ernährung legen, eine ideale Grundlage. Zudem lassen sich Hanfsamen, anders als beispielsweise Chiasamen, einfach regional im Bioladen aus deutscher Produktion kaufen.

Fazit

Es kommt ganz darauf an in welcher Form Cannabis bzw. Hanf verarbeitet und konsumiert wird. Werden die THC-haltigen Hanfblüten und -blätter geraucht und als Freizeitdroge zum berauschen verwendet, ist Cannabis eine Droge. Ohne Marihuana zu verharmlosen sei lediglich gesagt, dass sie in kontrolliertem Maße nicht schlimmer als Alkohol und Zigaretten ist.

Werden allerdings die THC armen Hanfprodukte verwendet (von Hanfölen, bis hin zu Hanftee und Hanfkosmetik), kann Cannabis nachweisbar wahre Wunder bewirken und der Ruf als Einstiegsdroge wird ihrem medizinischen Einsatz nicht gerecht. Außerdem stellen Hanfprodukte eine nachhaltige, pflanzliche Alternative zu anderen Produkten da und das zeigt einmal mehr, dass Cannabis für mehr als nur zum Kiffen gut ist. Geben sie der Cannabis-sativa eine Chance ihren ungerechtfertigt einseitigen Ruf zu verbessern und überzeugen Sie sich selbst. 

Allgemeine Hinweise & Haftungsausschluss zu medizinischen Themen
Die präsentierten Inhalte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker, sie dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Die Texte und Inhalte dienen weder der Behandlung, Heilung und Verhütung, noch der Diagnose von Krankheiten. Die Texte und Inhalte dürfen nicht als Basis zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Veränderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Alle abgebildeten CBD-Produkte und Mikronährstoffe werden als Nahrungsergänzungsmittel offeriert, stellen keinesfalls einen Ersatz für ein verschriebenes Medikament dar. Alle Texte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information gewährleistet werden. Die beschriebenen Produkte dürfen nicht während einer Schwangerschaft oder beim Stillen angewendet werden. Wir (die Betreiber dieser Webseite) und unsere Autoren übernehmen keinerlei Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information oder Produkte ergeben.

0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Alle Blog-Kommentare werden vor Veröffentlichung überprüft