Hanfprotein

Geposted am von Alexander Schmidt
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Proteinpulver sind schon lange eine sehr beliebtes Nahrungsergänzung bei Sportlern, Bodybuildern und bei denen, die gerne Gewicht oder Muskelmasse zunehmen möchten. Aber auch Vegetarier und Veganer probieren sich an pflanzlichen Proteinquellen aus, um die fehlenden tierischen Nahrungsmittel zu kompensieren. Denn Proteinpulver und somit Proteine können pflanzlicher oder tierischer Natur sein. Da die meisten Proteine Laktose enthalten, eignet sich Hanfprotein auch für Menschen, die an einer Laktoseintoleranz leiden.

Aber wussten Sie, dass Hanfprotein als eines der besten Quellen der pflanzlichen Proteinquellen gilt?

In dem heutigen Blogbeitrag beschäftigen wir uns etwas näher mit den Vorteilen von Hanfproteinpulver.

Hanf nach der Ernte

Wie werden Hanfproteine hergestellt?

Um Hanfprotein herstellen zu können, braucht man vor allem eine Menge an reifen und gesunden Hanfsamen. Im ersten Schritt werden die Samen kalt gepresst, auf diesem Weg wird Hanfsamenöl gewonnen. Die gepresste übrig gebliebene Hanfmasse, wird danach mehrmals gesiebt.  Die getrocknete Hanfmasse ist später das Hanfmehl, welches reich an Ballaststoffen ist. Dabei ist zu beachten, dass sich der Großteil an Ballaststoffen in der Hanfsamenschale findet.

In einem weiteren Siebprozess werden größere Partikel der Hanfsamenschalen entfernt. So wird die Schale entfernt und übrig bleiben proteinreiche Partikel.

Vollständige Proteinquelle

Hanfprodukte gelten als eine hochwertige vegane Proteinquelle.

Um eine vollständige Proteinquelle zu sein, müssen alle 9 essentiellen Aminosäuren enthalten sein, die für das ordnungsgemäße Funktionieren des menschlichen Körpers notwendig sind:

  1. Histidin,
  2. Isoleucin,
  3. Leucin,
  4. Lysin,
  5. Methionin,
  6. Phenylalanin,
  7. Threonin,
  8. Tryptophan,
  9. Valin

In manchen Studien heißt es, dass Hanfproteine ein ähnliches Aminosäurenprofil haben wie Soja. Hanfprotein wird dabei aber normalerweise weniger verarbeitet als andere Proteine und enthält typischerweise etwa 40% Protein auf 100g, etwas weniger Ballaststoffe und Omega-Fettsäuren. In jedem Fall ist der Proteingehalt aber auch stark von den Cannabis-Stämmen und der geografischen Lage abhängig.

Hanfprotein

Leicht verdaulich

Allgemein sind Proteine tierischen Ursprungs leichter verdaulich als pflanzliche Proteine.

Forscher haben festgestellt, dass etwa 91-98% des Hanfproteins verdaulich sind. Das bedeutet, dass unser Körper praktisch jede Aminosäure, die im Hanfprotein enthalten ist, verwerten kann. Dies kann zu einer Aufrechterhaltung und Verbesserung der Funktionalität unseres Körpers beitragen.

Wissenschaftler schreiben die Verdaulichkeit von Hanfproteinen in erster Linie den schnell abbaubaren Proteinen Edestin und Albumin zu. Sie fanden auch heraus, dass die Verdaulichkeit von Hanfprotein um etwa 10% reduziert werden kann, wenn es bei der Verarbeitung Hitze ausgesetzt ist.

Aus diesem Grund wird die Verwendung von Hanfproteinen aus der kaltgepressten Mischung empfohlen.

Hoher Anteil an Ballaststoffen

Eine ballaststoffreiche Ernährung kann zur Verbesserung des Blutzuckerspiegels, zu einer besseren Verdauung und zur Erhaltung der Darmgesundheit beitragen. Die empfohlene Tagesdosis an Ballaststoffen beträgt für Frauen 25 Gramm und für Männer 38 Gramm.

Mit Hanfproteinen werden "zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen", da sie als eine ausgezeichnete Proteinquelle und eine gute Ballaststoffquelle gelten (sie enthalten viel mehr Ballaststoffe als jedes pflanzliche Protein). Wie aber am Anfang schon erwähnt, befinden sich die Ballaststoffe in der Hanfsamenschale. Deshalb sollten Sie darauf achten, um diese ebenfalls im Hanfproteinpulver beinhaltet ist.

Omega-Fettsäuren

Obwohl das Öl aus den Samen kalt ausgepresst wird, verbleibt ein Teil der Fette in der übrigen Masse. Oft ist das Verhältnis von Omega-Fettsäuren in Nahrungsmitteln nicht ausgeglichen, Hanfproteinpulver hat das für den Menschen ideale Verhältnis (3:1) von Omega-Fettsäuren (Omega 6 & Omega 3) und ist für die Herzgesundheit von großer Bedeutung.

Mineralien und Antioxidantien

Hanfproteine enthalten Verbindungen, die Lignanamide genannt werden. Diese besitzen starke antioxidative Eigenschaften und tragen zum Schutz unseres Körpers bei.

Warum sollten Sie Hanfprotein konsumieren?

Noch mal kurz zusammenfassend, Hanfprotein beinhaltet neben Eiweiß auch Ballaststoffe, essentielle Fettsäuren, Mineralien und Antioxidantien. Ebenfalls zu berücksichtigen neben den positiven Wirkungen ist, die leichten Verdaulichkeit von Hanfprotein.

Hanf hat einen heißhungerstillenden Effekt. Denn wenn Sie ihr Gewicht reduzieren möchten, kann eine ballaststoffreiche Ernährung weiterhelfen. Die Ballaststoffe in den Hanfsamen halten Sie länger satt, sodass Sie weniger anfällig für Heißhungerattacken sind. 

 Häufig wird Proteinpulver, Proteindrinks zugesetzt. Aber auch in Backwaren, kann Hanf Mehl zum Teil normales Mehl ersetzen.

Hanfprotein-Smoothie für verbesserte Verdauung

  1. Infos
  2. Zutaten
  3. Zubereitung
  4. Über Hanfsamen

Infos

🕐 Zeit: ungefähr 5 Minuten 🔧 Schwierigkeit: leicht
⚡️Aufwand: gering 🍏 Vitamine: Omega 3, Eiweiß/Protein, Ballaststoffe
👨🏼‍🍳 Ausrüstung: Schneidebrett, einen Mixer/Pürierstab 💶 Kosten: €

Zutaten

Die Zutaten lassen sich je nach Präferenzen einfach austauschen oder ersetzen. Die Hanfsamen findet ihr im Hemperia im Online Shop.

  • 2 Bananen
  • 1 reife Birne
  • 1,5 Tassen Wasser/ pflanzliche Milch

Hanfprotein Smoothie zubereiten

Die Bananen müssen geschält werden und zusammen mit der Birne in kleine Stücke geschnitten werden. Anschließend alle Zutaten in einen Mixer geben oder mit einem Pürierstab vermengen.

Über Hanfprotein

Hanfprotein ist frei von THC 

Was ist alles in Hanfprotein

  1. Proteine
  2. Fettsäuren
  3. Antioxidantien

Durchschnittliche⚡️Nährwerte pro 100 g Hanfprotein

Energiewert 638 Kcal/2639 KJ
Kohlenhydrate 2,0 g
davon Zucker 2,0 g
Proteine 30,0 g
Fett 55,7 g
gesättigte Fettsäuren 3,2 g
Salz 0,001 g

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